Kraftplatz im Zoo Salzburg

 

Lama Ole Nydahl weiht Gebetsmühlen ein

 

Seit Herbst des vergangenen Jahres sind die Gebetsmühlen im Salzburger Zoo mit unzähligen Mantras gefüllt. Heute, Dienstag, 9. Mai, hat Lama Ole Nydahl die Mühlen eingeweiht.

 

„Es ist uns eine große Freude, Lama Ole Nydahl bei uns im Zoo Salzburg begrüßen zu können“, sagt Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner. „Seit mehr als 15 Jahren befinden sich die Gebetsmühlen neben unserer Schneeleoparden-Anlage. Dass sie nun mit Mantras gefüllt und einweiht sind, ist für uns eine Ehre. Dieser Kraftplatz soll nun nicht nur unseren Besuchern dienen sondern auch unseren vierbeinigen Schützlingen“.

 

Lama Ole Nydahl: „Mantrenmühlen funktionieren in der Weise, dass ihre Wirkung weitergeht, auch wenn man sich dessen nicht bewusst ist. Die Mantras arbeiten weiter und nutzen den Leuten die hinkommen, um gute Gefühle zu haben. Das ganze Gebiet hat Vorteile durch überpersönliche Gefühle wie Dankbarkeit und möglicherweise Geschütztheit."

 

Die unzähligen Mantras im Inneren der Mühlen stehen für überpersönliche Wünsche aller Geschöpfe. Werden die Mühlen gedreht, so sollen sie ihre Wirkung für alle entfalten, ganz unabhängig woher sie kommen oder wer sie sind.

 

Schneeleoparden brauchen unseren Schutz

 

Der Schneeleopard zählt zu den am stärksten vom Aussterben bedrohten Großkatzen unserer Erde. Die Wilderei, der illegale Handel und die Zerstörung ihres Lebensraumes gefährden das Überleben dieser imposanten Katzenart in freier Wildbahn.
Nach Schätzungen von Experten leben heute nur noch 3.500 bis 6.400 Tiere in den Hochgebirgsregionen Zentralasiens vom Altai bis zum Himalaya. Genaue Zahlen liegen leider nicht vor, da diese Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum, der rau und abgelegen ist, nur selten zu beobachten sind.

 

Lama Ole Nydahl seit mehr als 45 Jahren weltweit unterwegs

 

Lama Ole Nydahl ist ein buddhistischer Lehrer in der Tradition der Karma Kagyü Linie und Gründer von rund 700 buddhistischen Zentren weltweit.

 

Während der Hochzeitsreise mit seiner Frau Hannah Nydahl begegneten sie 1968 dem 16. Gyalwa Karmapa, dem Oberhaupt der Karma-Kagyü-Schule des tibetischen Buddhismus und wurden seine ersten westlichen Schüler. Nach Jahren des Studiums der buddhistischen Lehren und Meditationspraxis beauftragte der 16. Karmapa sie, im Westen den Diamantweg-Buddhismus und Meditation zu lehren und buddhistische Zentren zu gründen.

 

Heute zählt Lama Ole Nydahl zu den wohl bekanntesten westlichen buddhistischen Lehrern. Er ist seit mehr als 45 Jahren weltweit unterwegs, um Vorträge zu halten, Meditationskurse zu leiten und buddhistische Zentren zu betreuen. In ungewöhnlich frischer und humorvoller Art versteht er es, die buddhistische Lehre zeitgemäß zu vermitteln.

 

Die durch Lama Ole Nydahl gegründeten buddhistischen Diamantweg-Zentren stehen in der alten asiatischen Tradition des Laienbuddhismus - die Praktizierenden haben Beruf und Familie und betrachten den Buddhismus als Bereicherung ihres normalen Lebens.

 

 

 

Zoo Salzburg, 09. Mai 2017



Copyright: Zoo Salzburg | 5081 Anif | sterreich